Förderverein ehrenamtliche Gesundheitspflege in Griechenland e. V.

Wandzeichnung in der ehem. Solidarpraxis Kalamata

Aus der Satzung des Vereins:

Der Verein hat seinen Sitz in 26135 Oldenburg. Er wurde am 9.10.2015 errichtet. Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral… Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke...

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Förderung von ehrenamtlich betriebenen Solidarkliniken, -praxen und -apotheken in Griechenland. Der Satzungszweck wird durch Geld- oder Sachspenden verwirklicht. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Weiter Förderung nach Schließung der Solidarpraxis Kalamata

Der Verein hatte seit seiner Gründung - neben Sachspenden - insgesamt 20.957 € an die Sozialklinik und Solidarpraxis Kalamata überwiesen. Die Sozialklinik Kalamata wurde jedoch 2018 und die Solidarpraxis wurde Ende 2020 geschlossen. Die Mitgliederversammlung des Fördervereins sprach sich am 15.12.2020 für eine Fortsetzung der Förderung ehrenamtlicher Gesundheitspflege in Griechenland aus. Nach Kontakt mit Ärzten der KIA Korinth beschloss die Mitgliederversammlung am 22.6.21, die medizinische Hilfe für Geflüchtete durch die KIA Korinth zu unterstützen. Auf der Jahreshauptversammlung 2021 sollen die Erfahrungen mit der Tätigkeit der KIA Korinth und die Ergebnisse eines Besuches besprochen und soll über die Unterstützung erneut befunden werden.

Förderung der KIA Korinth

Der ehemalige Vorsitzende des Ärztevereins zur Unterstützung der Solidarpraxis Kalamata hatte uns auf die Arbeit der Sozialpraxis der Solidarität in Korinth (KIA Korinth) hingewiesen, Teil des Bündnisses gegen Sozialabbau und für "Gesundheit kostenlos!". 

Auf Anfrage wurde uns mitgeteilt:

Die KIA Korinth arbeite zwar derzeit wegen Corona-Ansteckungsgefahr nicht als Sozialpraxis. Aber sie betreue eine offene Flüchtlingsunterkunft mit ungefähr 1000 Flüchtlingen, darunter 300 bis 400 Kindern, denen es an allen allem fehle, und verteile dort Medikamente, Verbandsmaterial, Fiebermittel, Hygieneartikel und auch Nahrungsmittel, Textilien.

Es bestehe großer Bedarf an Sachspenden dieser Art, es werden aber auch Geldspenden             Logo KIA Korinth                 angenommen und quittiert.

Die Initiative verstehe sich ausdrücklich nicht als karitativ, sondern als politisch Handelnde. Für sie heiße es:
„Solidarität ist Widerstand“, Widerstand gegen Sozialabbau, hohe Zuzahlungen bei der Gesundheit, für "Gesundheit kostenlos!", gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik der griechischen Regierung und der EU; gegen Krieg als Mittel der Politiik, den Brandbeschleuniger der Flüchtlingsströme.
Die Initiative beteilige sich an Aktionen überparteilicher Organisationen gegen Krieg und Terror, Fluchtbehinderungen wie Pushbacks und den Grenzzaun am Evros, gegen Militarisierung der Grenzen und Internierung, für würdige Unterbringung, ärztliche Versorgung und Ernährung aller Flüchtlinge.
(Siehe auch die Seite Soziale Kliniken und Praxen)

 

 

 

 

 

   
© Förderverein ehrenamtliche Gesundheitspflege in Griechenland e. V.

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